Auf Gipfeln und durch Täler - Ausgabe 6

Warum Selbstführung und das Setzen von Grenzen der Schlüssel zu wirksamer Führung sind und wie ein einziger Zweifel alles verändern kann.

Letzte Woche hatte ich einen dieser Momente, die sich wie ein Rückschritt anfühlen. Beim Vorbereiten meines LinkedIn-Live-Gesprächs mit Rahel Schnegg kam dieser Gedanke: „Ich kann nichts.”

Kennt ihr das? Diesen Moment, in dem du plötzlich alles in Frage stellst. Wenn sich der Zweifel einschleicht, obwohl du eigentlich weißt, was du kannst.

Für einen kurzen Moment habe ich ihn geglaubt.

Doch dann spürte ich es tief in mir: Ich kann andere Frauen strahlen lassen. Ich kann sie unterstützen, in ihre Kraft zu treten, für sich einzustehen und mutige Entscheidungen zu treffen. Ich kann Frauen ermächtigen, ihr Leben selbst bestimmt zu gestalten.

Nicht, weil ich perfekt bin. Sondern weil ich denselben Weg gehe und weiß, wie es sich anfühlt, Zweifel zu überwinden. Dieses Gefühl ist mein Antrieb. Und genau das möchte ich weitergeben: Frauen darin zu unterstützen, ihre innere Stärke zu entdecken, sich selbst zu vertrauen und aus dieser Mitte heraus zu führen.

Selbstzweifel sind oft ein Zeichen dafür, dass etwas Wichtiges entsteht – wenn wir innehalten, ehrlich zu uns sind und uns neu ausrichten. Selbstführung beginnt genau dort.

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Mein LinkedIn Live mit Rahel Schnegg

Mit Rahel habe ich über:

  • digitale Dauerbelastung
  • ständige Erreichbarkeit
  • und warum wir oft den Kontakt zu uns selbst verlieren

gesprochen. Es war ehrlich. Direkt. Und vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch unbequem.

Wenn du reinhören möchtest, findest du das Gespräch hier.

Zweifel sind kein Zeichen von Schwäche

Was ich in den letzten Monaten gelernt habe: Zweifel verschwinden nicht einfach. Auch nicht, wenn du „weiter“ bist. Sie verändern ihre Bedeutung. 

Früher habe ich gezweifelt und mich zurückgezogen. Heute zweifle ich noch und gehe trotzdem los. Der Unterschied?

Selbstführung.

Was Selbstführung wirklich bedeutet

Selbstführung heißt für mich:

  • Dich selbst wahrzunehmen, auch wenn es unangenehm ist
  • Deine Gedanken zu hinterfragen, statt ihnen blind zu glauben
  • Dir selbst zu vertrauen, auch wenn es sich noch wackelig anfühlt

Vor allem heißt Selbstführung jedoch: Dir selbst Grenzen zu setzen, bevor es jemand anderes für dich tut.

Denn genau da verlieren so viele Frauen ihre Kraft. Sie spüren, dass etwas nicht stimmt, aber sagen trotzdem nichts. Sie merken, dass es zu viel wird, aber machen weiter.

Warum? Weil sie es so gelernt haben.

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Wann hast du zuletzt an dir gezweifelt?

Und was hat dir geholfen, wieder in deine Stärke zu finden? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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