Auf Gipfeln und durch Täler - Ausgabe 2

Das hier ist meine Geschichte und ich erzähle sie in der Du-Form.

In manchen Zeilen erkennst du dich sicher wieder, in anderen vielleicht nicht. Eins weiß ich jedoch sicher, dass sich viele Frauen jahrelang nach außen ausrichten, sei es in Beziehungen, im Job, im Alltag und dabei den Kontakt zu sich selbst verlieren.

Wenn du beim Lesen denkst: „Das bin doch ich“, dann warst du wahrscheinlich lange zu stark im Außen unterwegs.

Endlich gehöre ich dazu!

Mit 16 denkst du: Jetzt gehöre ich endlich dazu! Du hast deinen ersten Freund und bist richtig stolz. Endlich fühlst du, dass du dazu zugehörst.

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Ab diesem Zeitpunkt bist du nie wieder wirklich alleine. Es gibt immer einen Mann an deiner Seite, sei es als Freund oder als Affäre. Auf der einen Seite fühlst du dich gesehen, als Teil der Gesellschaft. Auf der anderen Seite bist du oft überfordert, denn wirklich machen, was du willst, kannst du nie. Urlaube, Freizeitaktivitäten, alles wird abgesprochen. Hast du eine Affäre, richtest du dein Leben nach ihm. Du fühlst dich oft machtlos, gefangen in deinen eigenen Gefühlen. Du willst Anerkennung von außen und findest sie durch die Bestätigung dieser Männer. Gleichzeitig spürst du den Wunsch, einfach nur allein zu sein, aus der Beziehung zu entfliehen.

Dein größter blinder Fleck: zu erkennen, was du eigentlich willst. Du weißt immer, was die anderen von dir erwarten, nur nicht, was du selbst willst. Die Abstände zwischen den Affären werden immer kürzer, regelmäßiger. Oft fühlt es sich wie beim Einkaufen an, etwas Normales, Alltägliches.

Gefangen zwischen Erwartungen und Wünschen

Auch in deinen Jobs läuft es nicht rund und irgendwann fängst du wirklich an, dich mit dir zu beschäftigen. Du stellst dir die Frage: Was möchte ich? Eine Frage, die einfacher klingt, als sie sich anfühlt. Denn du hast keine Antwort.

Die nächste Affäre steht bereits in den Startlöchern. Doch dieses Mal ist etwas anders, du entscheidest dich zum ersten Mal für dich einzustehen. Du fragst dich bewusst: Möchte ich das so?

Die leise Frage, die alles verändert

Die Frage: Möchte ich das so? verändert so vieles, denn du merkst: Du kannst die Erwartungen der anderen nicht mehr erfüllen, ohne dich selbst zu verlieren. Du fragst dich: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht funktioniere?

Langsam spürst du, dass du Entscheidungen treffen kannst, die nur dir dienen. Dass du dein Leben selbst lenken darfst. Das macht am Anfang Angst, denn du weißt nicht was sich ändern wird. Du weißt nur: Ich möchte für mich da sein, unabhängig der Anerkennung von außen! Nach und nach siehst du, dass du die Anerkennung, die du im Außen suchst, schon in der trägst.

Reflexion für dich

Hast du dich in manchen Zeilen wiedererkannt? Dann lade ich dich ein, dir ein paar Fragen zu stellen:

  • Wo richtest du gerade dein Leben nach anderen aus? In Beziehungen, im Job, im Alltag?
  • Was würde passieren, wenn du niemandem gefallen müsstest und trotzdem geliebt, respektiert und gesehen würdest?

Innere Führung beginnt immer mit ehrlichen Fragen an dich selbst. Sie beginnt damit dir zuzuhören.

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Den Kurs ändern – ohne Angst, dich zu verlieren

Heute begleite ich Frauen genau an diesem Punkt, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst zu verlieren.

Wir arbeiten nicht daran, dass du „besser auftrittst“ oder „disziplinierter wirst“. Wir arbeiten daran, dass du Klarheit bekommst, innere Stabilität entwickelst und Entscheidungen aus Selbstkontakt triffst.

Es ist möglich, dein Leben für dich selbst zu gestalten. Deine Wünsche zu erkennen. Sie umzusetzen, ganz ohne schlechtes Gewissen, ohne ständiges Anpassen.

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